Montag, 31. März 2014

Ein kleiner Einblick . . .

. . . in die Welt eines an frühkindlicher Schizophrenie leidenden Kindes, wurde uns vor Erscheinen des Buches (31. März) gegeben.
Als ich über das Verhalten dieses Mädchens las, war mein erster Gedanke, was für ein schweres Schicksal für die Familie, wie kraftzehrend es sein muss, jeden einzelnen Tag mit diesem Kind zu leben, es unter Kontrolle zu halten, zu lieben und zu führen. 


Mein zweiter Gedanke war, dass es eine Vielzahl Vorschulkinder gibt, die nicht an dieser Krankheit leiden, aber ähnlich schwere Verhaltensauffälligkeiten aufweisen. Sie denken sich die schrillsten Geschichten aus und schockieren damit, lügen das Blaue vom Himmel, treten ihre Eltern, tyrannisieren mit ihrem Eigenwillen, teilen Ohrfeigen aus, zeigen antisoziales/dissoziales Verhalten, können sich nicht unterordnen, zeigen ein grenzenloses Verhalten, erleben sich als "am besten", am "schönsten", am "grössten", können Verweigerungshaltungen anderer nicht aushalten. Folgen keinen Anweisungen, wollen mutwillig schaden. Solche Kinder habe ich nie freundlich lachen sehen, nie lustig etwas erzählen hören, ihr Blick lässt einen schaudern. Früher nannte man sie schwer erziehbar, ihre Eltern nennen sie gerne kleine Persönlichkeiten mit eigenem Willen, puh! 
Kinder die solch eine beziehungsgestörte Entwicklung durchlaufen, werden die Allmachtsphase (ca. 4.Lebensjahr) nicht abschließen können, ihre Psyche bleibt unreif.
Später wird es nicht einfach sein, mit einer manifestierten narzisstischen Persönlichkeitsstörung zu überleben.

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