Freitag, 28. März 2014

Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne . . .

. . . und dann nimmt mit der Erziehung das Schicksal seinen Lauf.


Die verheerenden Folgen einer traumatisierten Kindheit sind oft erst im Erwachsenenalter sichtbar.
Der Betroffene ordnet die Merkmale seiner Persönlichkeitsstörung seinen Charaktereigenschaften zu und gibt sich zufrieden.
Sich selbst zu reflektieren, ist eigentlich nur möglich, wenn man das Verhalten seiner Mitmenschen genau beobachten, ihnen zuhören kann und die Fähigkeit besitzt, sie in ihren Interaktionen zu analysieren, so gelingt es, mehr über sich selbst zu erfahren. In den Reaktion, im Feedback unserer Mitmenschen können wir uns spiegeln. Diese Spiegelung ist für die Selbsterkenntnis notwendig. 
Die Verhaltensmuster und Fehler anderer zu erkennen ist relativ einfach, schnell haben wir ein Urteil gefällt.
Wann wird UNS bewusst, dass etwas gehörig aus dem Ruder gelaufen ist?
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Wenn wir statt genussvoll zu essen, fressen?
Wenn wir statt eines Gläschen  Rotweins, saufen?
Wenn wir statt uns einzukleiden, mit Klamotten zumüllen?
Wenn wir statt tätig zu sein, in blanke Arbeitswut verfallen?
Wenn wir zum Zeitvertreib spielsüchtig werden?
Wenn wir unfähig sind lustvoll zu leben?
Wenn wir uns bedroht fühlen?
Wenn wir Ängste entwickeln?
Wenn wir Bindungsgestört sind?
Wenn uns bewusst wird, dass wir zu einer echten Liebe nicht fähig sind?
Wenn wir uns allem verweigern, weil einem Versager eben nichts gelingen kann?
Wenn wir uns für nichts begeistern können?
Wenn wir keine Empathie empfinden?
Wenn wir unseren Körper maltretieren, weil wir sonst keine Macht haben?
Wenn wir nur Leere und Verlorenheit spüren?
Wenn wir an nichts Freude haben?
Wenn wir uns selbst immer wieder idealisieren, andere entwerten, uns der Realität verweigern und 
ein Als-ob-Leben führen?
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