Freitag, 4. April 2014

MUTTERLIEBE . . .

. . . . ist eine besonders starke Gefühlsbindung. Wer liebt seine Kinder nicht abgöttisch?
Weißt du, die Mama braucht dich
ganz doll. 
Doch sollte es keine Liebe ohne Klugheit geben. Mit Klugheit ist die Objektivität gemeint, die wir brauchen, um den Charakter und die Bedürfnisse unseres Kindes realistisch einzuschätzen. Das heißt, das Kind so zu sehen, wie es wirklich ist, mit all seinen positiven, aber auch mit seinen unerfreulichen Eigenschaften.
Wer die Verhaltensweisen seiner Kinder falsch deutet, geht in der Erziehung von irrigen Annahmen aus. Es gibt Mütter, die enttäuschende Eigenschaften ihrer Kinder ignorieren, sie stellen ihr Kind auf einen Sockel und stilisieren es zum Wunderkind, mit katastrophalen Folgen. (später mehr dazu)
Liebe heißt loslassen, die Kinder nehmen wie sie wirklich sind.
Neulich las ich einen schönen Satz von Iris Berben:
"Wer Talente einfordert, die gar nicht da sind, steht dem GLÜCK der Kinder im Wege." Besser kann man es, wie ich finde nicht ausdrücken.
Menschen die ohne Selbstwertgefühl sind, suchen oft einen Ausweg aus ihrer unerträglichen Situation. Das Kind verkörpert dann das Objekt der Begierde. Ihre Sehnsucht ist, nur mit diesem Kind kann ich glücklich sein. Die Gedankenwelt kreist nur darum. Die Realität wird nicht wahrgenommen. Die Eigenschaften und Wünsche des Kindes werden nicht berücksichtigt. Es kommt zur Fehlentwicklung des Charakters.
Die falsche Liebe bezeichnet man auch als Affenliebe, oder krankhafte Liebe, sie ruft eine Unzahl krankhafter Erscheinungen hervor.
- Minderwertigkeitsgefühle
- Unsicherheit
- Unfähigkeit zur reifen Liebe
- Egozentrik
- Verkümmerung der eigenen Lebensentfaltung

Es kommt zu einer Störung der Persönlichkeitsentwicklung, die sich lebenslänglich auswirken wird.

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